Transparenz, Performance & Flexibilität: Was eine moderne Online Marketing Agentur aus Coburg heute leisten muss

Online-Marketing ist für viele Unternehmen immer noch eine Black Box. Algorithmen ändern sich, Plattformen wie Google oder Meta werden komplexer, und die Angst, Geld zu verbrennen, ist real. Vielleicht zögern Sie gerade deshalb, eine Agentur zu beauftragen.

Aber: Eine moderne Performance-Agentur ist kein Kostenfaktor, sondern ein Investitions-Hebel.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen transparent, wie eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe heute aussieht – vom ersten „Hallo“ bis zur Skalierung Ihrer Umsätze. Und warum Modelle mit langen Laufzeiten und horrenden Setup-Gebühren der Vergangenheit angehören.


Schritt 1: Was Sie mitbringen müssen (Die Basis)

Bevor wir den Turbo zünden, brauchen wir Treibstoff. Viele Kunden fragen uns: „Muss ich schon alles perfekt vorbereitet haben?“

Die Antwort ist: Nein. Aber Sie müssen Ihr Geschäft kennen. Eine gute Agentur kann zaubern, aber nicht hellsehen. Für einen Start auf der Überholspur sollten Sie folgende Assets im Gepäck haben:

  • Ein funktionierendes Produkt / Dienstleistung: Wenn der Markt Ihr Produkt nicht will, hilft auch die beste Kampagne nicht.
  • Ihre USPs (Alleinstellungsmerkmale): Warum kaufen Kunden bei Ihnen und nicht bei Amazon? (Ist es der Service? Die Qualität? Die Lieferzeit?)
  • Historische Daten (falls vorhanden): Was wurde früher schon probiert?
  • Budget-Bereitschaft: Ein realistisches Media-Budget für Google oder Social Ads, getrennt vom Agentur-Honorar.

Merksatz für den Start: „Sie sind der Experte für Ihr Produkt. Wir sind die Experten, die es der Welt zeigen.“


Schritt 2: Der Kick-off – Strategie statt Blindflug

Vergessen Sie langweilige PowerPoint-Schlachten. Ein moderner Kick-off ist ein Arbeits-Meeting. Hier legen wir das Fundament. Es geht nicht darum, dass wir Werbung schalten, sondern wie wir Ihre Unternehmensziele erreichen.

In diesem Termin (meist 60–90 Minuten) definieren wir:

  1. Das Tracking-Setup: Ohne Daten keine Performance. Wir stellen sicher, dass Conversions (Käufe, Leads) sauber gemessen werden.
  2. Die Ziel-KPIs: Wann ist eine Kampagne für Sie erfolgreich? Definieren wir einen Ziel-ROAS (Return on Ad Spend) von 500% oder einen festen CPA (Cost per Acquisition) von 50€?
  3. Die Kanalauswahl: Ist Google Search das Richtige? Oder brauchen wir Performance Max für die volle Bandbreite?

Schritt 3: Die „Magie“ im Maschinenraum – Was wir eigentlich tun

Nach dem Kick-off beginnt unsere eigentliche Arbeit. Viele Kunden denken, nach dem Start der Kampagnen heißt es „Füße hochlegen“. Das Gegenteil ist der Fall.

Online-Marketing ist heute datengetriebenes Handwerk.

Copywriting & Kreativität

Wir schreiben Anzeigentexte nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Verkaufspsychologie (AIDA-Prinzip). Wir testen verschiedene „Hooks“ (Aufhänger) in Responsive Search Ads, um zu sehen, worauf Ihre Zielgruppe anspringt.

Analyse & Optimierung

Wir analysieren täglich Zahlen, Trends und Anomalien.

  • Keywords ausschließen: Wir verhindern, dass Sie für irrelevante Suchbegriffe bezahlen.
  • Gebotsstrategien anpassen: Wir steuern die Algorithmen so, dass Ihr Budget dort eingesetzt wird, wo der Gewinn am höchsten ist.
  • Qualitätsfaktor: Wir optimieren Anzeigen und Landingpage-Erfahrung, damit Ihre Klickpreise sinken.

„Werbung zu schalten ist einfach. Werbung profitabel zu machen, ist ein Prozess ständiger Optimierung.“


Schritt 4: Reporting & Kommunikation – Vertrauen durch Klarheit

Die größte Sorge vieler Kunden: „Was machen die da eigentlich mit meinem Geld?“

Eine seriöse Agentur nimmt Ihnen diese Sorge durch radikale Transparenz.

  • Live-Dashboards: Sie sollten jederzeit sehen können, wie viel Geld ausgegeben wurde und was es eingebracht hat.
  • Monatliche Deep-Dives: Kein automatisierter PDF-Müll, sondern ein persönliches Gespräch (oder Video), in dem wir die Zahlen interpretieren. „Warum ist der CPO gestiegen? Weil wir in eine neue Zielgruppe skalieren.“

So wächst Vertrauen. Aus einem Dienstleister wird ein strategischer Partner, der proaktiv Vorschläge macht: „Hey, Produkt X läuft super, lass uns hier das Budget verdoppeln!“


Der Gamechanger: Flexibilität statt Knebelverträge

Früher waren 12-Monats-Verträge und hohe Setup-Gebühren die Norm. Wir glauben: Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Warum? Weil Performance-Marketing für sich selbst sprechen muss.

Gute Agenturen arbeiten heute oft mit:

  1. Niedrigen Fixgebühren: Die Einstiegshürde soll minimal sein.
  2. Kurzen Kündigungsfristen: Maximale Flexibilität für Sie.

Warum tun wir das?

Es ist unser eigener Ansporn. Wenn Sie monatlich kündigen können, müssen wir jeden Monat Top-Leistung liefern. Wir binden Kunden nicht durch Verträge, sondern durch Ergebnisse.

Unser Versprechen: „Wir wollen, dass Sie bei uns bleiben, weil die Kurve nach oben zeigt – nicht, weil Sie das Kleingedruckte im Vertrag übersehen haben.“


Fazit: Bereit für den nächsten Schritt?

Die Zusammenarbeit mit einer Online-Marketing-Agentur ist heute kein Wagnis mehr, sondern eine kalkulierbare Chance. Wenn Sie ein starkes Produkt haben und bereit sind, transparent und datengetrieben zu arbeiten, steht dem Erfolg nichts im Weg.

Lassen Sie uns herausfinden, ob wir zusammenpassen. Vereinbaren Sie Ihr unverbindliches Erstgespräch.

👑 Der ultimative Guide für Marketing-Führungskräfte: So nutzen Sie Inkrementalität für exponentielles Wachstum

Dieser abschließende Blogbeitrag fasst die zentralen Erkenntnisse der inkrementellen Steuerung zusammen und dient als strategischer Leitfaden für Marketing-Führungskräfte, die ihr Budget zukunftssicher und effizient gestalten wollen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Executive Summary: Die neue Ära der Marketing-Messung
  2. Paradigmenwechsel: ROAS ist tot – Lang lebe der iROAS
    • Das Problem der Korrelation
    • Die Formel für kausales Wachstum
  3. Das strategische Mess-Tool-Kit für Führungskräfte
    • Tool 1: Multi-Touch-Attribution (MTA) – Die taktische Sicht
    • Tool 2: Inkrementalitätstests (Lift-Tests) – Der Beweis der Kausalität
    • Tool 3: Marketing Mix Modeling (MMM) – Die strategische Allokation
  4. Der Königs-Weg: Geo-Split-Tests als Fundament der Budgetplanung
  5. Die Budget-Revolution: Strategische Umschichtung nach marginalem iROAS
  6. Handlungsanweisung: Fünf Schritte zur inkrementellen Organisation
  7. Fazit: Vom Kostenfaktor zum Wachstumsmotor

1. Executive Summary: Die neue Ära der Marketing-Messung

Liebe Marketing-Führungskräfte,

Der Wettbewerbsvorteil liegt heute nicht mehr im reinen Sammeln von Kundendaten, sondern in der Fähigkeit, den kausalen Wert dieser Daten zu bestimmen. Die traditionelle ROAS-Steuerung führt Sie in die Irre, da sie Umsatz belohnt, der ohnehin entstanden wäre (Basisumsatz).

Die neue strategische Mess-Suite – iROAS als Kennzahl, gestützt durch Incrementality Tests und Marketing Mix Modeling (MMM) – ist der einzige Weg, um:

  1. Verschwendung zu eliminieren: Keine Budgets mehr für Kanäle, die nur Umsätze abschöpfen.
  2. Wachstum zu beschleunigen: Budgets gezielt in Kanäle lenken, die nachweislich neuen Umsatz schaffen.
  3. Strategische Klarheit: Den wahren Wert von Upper-Funnel-Kanälen (Brand, Display, Social Awareness) beweisen und finanzieren.

Der Übergang zur inkrementellen Steuerung ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

2. Paradigmenwechsel: ROAS ist tot – Lang lebe der iROAS

Das Problem der Korrelation

Der klassische Return on Advertising Spend (ROAS) ist eine Korrelations-Kennzahl. Er misst, ob eine Werbeanzeige einer Conversion vorausging. Aufgrund der weit verbreiteten Last-Click-Attribution überschätzt er systematisch Kanäle, die am Ende der Customer Journey stehen (z.B. Branded Search).

Achtung! Ein hoher attributierter ROAS (> 10:1) ist oft ein Alarmzeichen für eine hohe Kannibalisierung des Basisumsatzes, nicht für hocheffizientes Marketing.

Die Formel für kausales Wachstum

Der inkrementelle Return on Ad Spend (iROAS) hingegen ist eine Kausalitäts-Kennzahl. Er berechnet den Umsatz, der ohne die spezifische Marketingmaßnahme nicht entstanden wäre.

$$\text{iROAS} = \frac{\text{Inkrementeller Zusatzumsatz}}{\text{Werbekosten}}$$

Ein iROAS von 4:1 bedeutet: Für jeden Euro, den wir investieren, wächst unser Unternehmen um vier zusätzliche Euro. Dies ist die einzige Kennzahl, die eine wachstumsorientierte Budgetallokation ermöglicht.

3. Das strategische Mess-Tool-Kit für Führungskräfte

Um den iROAS zuverlässig zu messen, müssen Marketing-Führungskräfte ein dreistufiges Mess-Tool-Kit etablieren, das auf unterschiedliche Zeithorizonte und Granularitäten ausgerichtet ist.

Tool 1: Multi-Touch-Attribution (MTA) – Die taktische Sicht

  • Zweck: Tägliche und wöchentliche Optimierung von Kampagnen innerhalb digitaler Kanäle.
  • Funktion: Verteilt den Conversion-Wert auf die verschiedenen Touchpoints (Search, Social, Display) einer Customer Journey, meist auf Basis von Machine Learning (Data-Driven Attribution).
  • Grenze: Ist aufgrund des Verlusts von Third-Party-Cookies und des Endgeräte-Trackings zunehmend unvollständig und kann keine echten Kausalaussagen treffen.

Tool 2: Inkrementalitätstests (Lift-Tests) – Der Beweis der Kausalität

  • Zweck: Valide Nachweise für den Wert eines Kanals, einer Taktik oder eines Budgets.
  • Funktion: Wissenschaftliche Experimente (z.B. User-Level-A/B-Tests oder Geo-Split-Tests) vergleichen eine Testgruppe mit einer Kontrollgruppe. Der gemessene Unterschied ist der inkrementelle Lift.
  • Strategischer Wert: Definiert den wahren iROAS eines Kanals und identifiziert Sättigungspunkte.

Tool 3: Marketing Mix Modeling (MMM) – Die strategische Allokation

  • Zweck: Ganzheitliche und zukunftsgerichtete Budgetplanung über alle Kanäle (digital und klassisch) hinweg.
  • Funktion: Analysiert historische, aggregierte Daten (Budget, Umsatz, externe Faktoren) und prognostiziert den optimalen Budget-Mix, um den Gesamt-iROAS zu maximieren.
  • Synergie: Das MMM wird durch die kausalen Ergebnisse der Inkrementalitätstests kalibriert und liefert so verlässliche strategische Umschichtungs-Empfehlungen.

4. Der Königs-Weg: Geo-Split-Tests als Fundament der Budgetplanung

Für strategische Entscheidungen über die kanalübergreifende Budgetallokation sind Geo-Split-Tests unverzichtbar. Sie bieten den robustesten kausalen Beweis:

AnforderungKurzbeschreibung
MatchingStatistisch ähnliche geografische Regionen (Test vs. Kontrolle) identifizieren, basierend auf historischer Umsatzkorrelation ($\mathbf{r > 0.9}$).
InterventionIn der Testregion wird das Budget des zu prüfenden Kanals (z.B. Display) erhöht oder neu eingeführt, während in der Kontrollregion die Medienspendings unverändert bleiben.
Dauer & SignifikanzMindestens 3 bis 6 Wochen Laufzeit, um saisonale Muster und den gesamten Conversion-Zyklus abzudecken. Statistische Signifikanz (z.B. 95 %) ist Pflicht.
ErgebnisDer inkrementelle Lift – die prozentuale Steigerung des Umsatzes in der Testregion über die erwartete Baseline (Kontrollregion) hinaus.

Diese Erkenntnisse bilden das unerschütterliche Fundament für Ihre strategischen Budget-Entscheidungen der kommenden Quartale.

5. Die Budget-Revolution: Strategische Umschichtung nach marginalem iROAS

Der iROAS-Ansatz zwingt Sie, Budgets nicht dem Kanal mit dem höchsten ausgewiesenen Erfolg zuzuweisen, sondern dem Kanal, der den größten Zusatzertrag pro zusätzlichem Euro liefert.

Dieser marginale iROAS ist der Schlüssel zur maximalen Effizienz:

  1. Unterfinanzierte Kanäle erkennen: Finden Sie Kanäle (häufig Upper/Mid Funnel), deren marginaler iROAS hoch ist, aber deren Gesamtbudget aufgrund der alten, verzerrten ROAS-Sicht zu niedrig ist.
  2. Überfinanzierte Kanäle reduzieren: Identifizieren Sie Kanäle (häufig Lower Funnel), bei denen der marginale iROAS nur noch knapp über dem Break-Even liegt, weil der Sättigungspunkt erreicht wurde. Hier muss Budget abgezogen werden.
  3. Umschichtung: Verschieben Sie Kapital aus dem gesättigten Such-Kanal in den inkrementell starken Social- oder Display-Kanal, um den Gesamt-iROAS zu maximieren und das Unternehmenswachstum zu beschleunigen.

Die strategische Herausforderung ist hierbei, intern zu vermitteln, dass ein Budgetabzug bei einem Kanal mit hohem attributiertem ROAS richtig ist, weil das freigewordene Kapital in einem anderen Kanal mehr Zusatzumsatz generiert.

6. Handlungsanweisung: Fünf Schritte zur inkrementellen Organisation

Als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, diesen Wandel einzuleiten:

  1. KPI-Verschiebung: Legen Sie den iROAS als primäre Kennzahl für die kanalübergreifende Budgetallokation fest.
  2. Daten-Fundament: Stellen Sie sicher, dass die Infrastruktur für die Durchführung von Geo-Split-Tests und das Sammeln der Daten für MMM vorhanden ist (Investition in Data Science und MarTech).
  3. Starten Sie mit dem Großen: Beginnen Sie mit strategischen Geo-Tests, um den wahren Wert Ihrer größten Kanäle (z.B. Google vs. Meta vs. Display-Netzwerk) zu validieren.
  4. MMM Implementieren: Nutzen Sie die Ergebnisse der Tests, um ein Marketing Mix Model zu kalibrieren, das kontinuierliche Empfehlungen zur optimalen Budgetallokation liefert.
  5. Kulturwandel: Etablieren Sie eine Test-Kultur, in der das Team ermutigt wird, Hypothesen über den kausalen Wert ihrer Arbeit zu beweisen, anstatt nur nach Korrelationen zu optimieren.

News von der Google Marketing Live „GML 2025“

Ende Mai 2025 hat es nun wieder stattgefunden und wurde live aus dem Mountain View in den USA gestreamt: das für die meisten Onlinemarketer wichtigste Event des Jahres, bei welchem Google die wichtigsten Änderungen für die nächsten zwölf Monate angekündigt und teilweise sofort nach dem Event ausrollt. Ein must have wie für jeden Onlinemarketer.

Hier der Link mit Klick auf dieses Bild zu dem ausführlichen PDF Dokument. Und darunter eine Zusammenfassung aller Inhalte.

Die Zukunft der Werbeerfolgsmessung: Was sich mit GML 2025 ändert

Die GML 2025 Produktankündigungen bringen signifikante Neuerungen mit sich, die die Messung von Werbeerfolgen grundlegend verändern und verbessern. Im Fokus stehen dabei vor allem der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die Optimierung der Datennutzung – insbesondere von First-Party-Daten – und eine verbesserte kanalübergreifende Analyse.

Hier sind die wichtigsten Entwicklungen, die Werbetreibende im Bereich der Erfolgsmessung erwarten können:

  • Verbesserungen bei der Inkrementalität (Incrementality Improvements): Diese Neuerung zielt darauf ab, mehr Werbetreibenden das Verständnis der inkrementellen Auswirkungen von Google-Medien zu ermöglichen. Dies wird durch die Senkung der Ausgabenschwellenwerte für Tests erreicht, die Bereitstellung von Self-Service-Ergebnissen mit wichtigen Kennzahlen direkt in der Benutzeroberfläche und eine höhere Rate schlüssiger Ergebnisse dank einer neuen Methodik (Bayesian). Zukünftig ist es möglich, Experimente über alle Kampagnentypen hinweg (Demand Gen + Search + PMax) durchzuführen, um den gesamten inkrementellen Einfluss zu messen. Laut einer Umfrage hatten Einblicke aus inkrementellen Experimenten eine hohe Auswirkung auf das Umsatzwachstum bei 80 % der befragten US-Marketinganalyseexperten.
  • Zugeordnete Markensuchen (Attributed Branded Searches): Dies ist eine neue, immer verfügbare Kennzahl. Sie hilft Werbetreibenden zu verstehen, wie ihre YouTube-Anzeigen das organische Suchverhalten beeinflussen. Die Kennzahl misst die Anzahl der Suchanfragen nach einer Marke von Nutzern, die zuvor eine Videoanzeige des Werbetreibenden gesehen haben. Sie dient als Frühindikator für die Leistung und verbindet Markenmedien mit Suchergebnissen. Wichtig ist, dass diese Kennzahl im Gegensatz zu den gesamten Markensuchen keine Einrichtung erfordert und nur Nutzer zählt, die eine YouTube-Anzeige gesehen haben.
  • Meridian (Marketing Mix Modeling): Googles neues Open-Source-MMM wurde entwickelt, um der Branche beim Erstellen von Best-in-Class-Modellen und beim Erzielen besserer Geschäftsergebnisse zu helfen. Zu den Verbesserungen gehören eine API für die MMM Data Platform für häufigere und einfachere Datenanfragen sowie ein dynamischer, interaktiver Szenarioplaner innerhalb von Meridian zur besseren Optimierung der Ausgaben über Kanäle hinweg.
  • Kanalübergreifende Messung (Cross-Channel Measurement): Google Analytics wird transformiert, um zur besten Plattform für die kanalübergreifende Messung zu werden. Mit verbesserter Multi-Touch Attribution, die nun auch Impressions umfasst, erhalten Werbetreibende ein vollständigeres Bild der Marketingauswirkungen über Google und andere Plattformen. Dies ermöglicht neue Kennzahlen wie View-Through Conversions (VTCs). Neue Cross-Channel Budgeting Tools unterstützen bei der Planung von Medienbudgets basierend auf Geschäftszielen und liefern Antworten zur Kampagnen- und Prognoseleistung über verschiedene Kanäle.
  • Datenverwaltung (Data Manager & API): Der Data Manager hilft Werbetreibenden, die Stärke ihres Daten-Setups zu verstehen und den ROI zu steigern, indem alle First-Party-Daten genutzt werden. Er ermöglicht die Verbindung von Datenquellen wie Website, CRM, physischen Geschäften und Apps und bietet personalisierte Anleitungen zur Optimierung der Datennutzung. Die Data Manager API ist für Datenpartner, Agenturen und Werbetreibende verfügbar und ermöglicht die Nutzung von First-Party-Daten über Google Ads Produkte hinweg. Sie hilft, alle Daten unabhängig von der Quelle zu verbinden und Signale in einem zentralisierten Schema zu maximieren, was den ROI steigert. Die API ist sicher und nutzt Confidential Matching.
  • Google Tag Gateway für Werbetreibende (Google tag gateway for advertisers): Ermöglicht Werbetreibenden, ihre Tags über den eigenen Server ihrer Website auszuliefern. Dies verbessert die Leistung und Ausfallsicherheit der Messsignale und erhöht die Genauigkeit der Conversion-Daten, was Bidding, Kampagnenoptimierung und ROAS verbessert. Es bietet tiefere Einblicke in die Kampagnenleistung und Attribution. Werbetreibende, die das Gateway konfigurierten, sahen eine Steigerung der Signale um 11 %. Tags, die über das Gateway eingerichtet sind, erhalten standardmässig Confidential Computing.
  • Vertrauliche Übereinstimmung (Confidential matching): Transformiert die sichere Verwaltung von First-Party-Daten durch Unternehmen. Es verbindet First-Party-Daten sicher für Googles Mess- und Zielgruppenlösungen und isoliert die Verarbeitung in einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung, sogar vor Google selbst. Diese Funktion wird bald auch für Google Tag Gateway, Enhanced Conversions und Nutzerdaten in Google Analytics verfügbar sein.
  • Commerce Media Suite: Bietet bald neue Funktionen wie Closed-loop measurement. Händler, Marktplätze und Marken können genau sehen, wie Anzeigen zu tatsächlichen Verkäufen führen – online und bald auch offline – mit SKU- und Produktebene-Einblicken auf privacy-zentrische Weise.
  • Messung von App-Installationen und Conversions für iOS (On-device conversion measurement using event data for iOS campaigns): Eine Privacy-preserving Messlösung, die First-Party-Daten und nun auch App-Ereignisdaten verwendet, um die Leistung und Berichterstattung von iOS App-Kampagnen zu verbessern. Sie erhöht die beobachtbaren Conversions für bessere Berichterstattung und Optimierung, ohne dass benutzeridentifizierende Informationen das Gerät verlassen. Target ROAS Bidding für iOS-Kampagnen profitiert ebenfalls von AI-Modellverbesserungen.
  • Messung von App-Installationen und Conversions aus Webkampagnen (Measure app installs and conversions from your web campaigns): Ermöglicht die Berichterstattung, Messung und Attribution von App-Installationen und Conversions, die von Webkampagnen (Search, Shopping, Performance Max) generiert werden. Dies hilft Werbetreibenden zu sehen, wie Web- und App-Kampagnen zusammenarbeiten.
  • Web + App Integrationen & W2AC Additional Inventory: Erleichtert die Schaffung nahtloser Web- und App-Customer Journeys durch die Integration von Web to App Connect in Google Ads Workflows. Werbetreibende, die Web to App Connect implementieren, steigern ihre Web-Conversions um das 2.8-fache. Die Verfügbarkeit von Web to App Connect wird auf neue Inventare und Formate erweitert (iOS Hotel Ads, DemandGen, YouTube), was einheitliches Deep Linking über Google-Inventare hinweg bietet.
  • Agentic Capabilities (Google Analytics Expert): KI-gestützte Funktionen umfassen einen Google Analytics Experten. Dieser bietet tiefere Einblicke und sofortige Antworten & Anleitungen, liefert personalisierte Einblicke und Trends und hilft bei der Datenexploration und effizienteren Navigation durch Google Analytics.
  • Massgeschneiderte Wachstumsmöglichkeiten (Tailored growth opportunities): Im Merchant Center nutzt KI zur Analyse von Produkten und Leistungsdaten, um personalisierte Performance-Einblicke und Empfehlungen zur Optimierung des Produktfeeds zu geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Messung des Werbeerfolgs durch diese Ankündigungen präziser, umfassender und datengesteuerter wird. Der starke Fokus liegt auf der Nutzung von First-Party-Daten und KI, der Verbesserung der kanalübergreifenden Attribution und der Gewährleistung von Datenschutz.

Onlinemarketing: Vorteile, Nachteile, Kosten

Onlinemarketing: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

VorteilNachteilKosten
Genaue Zielgruppenansprache: Durch verschiedene Kanäle und Targeting-Möglichkeiten können Sie Ihre Zielgruppe genau definieren und ansprechen.Hoher Konkurrenzdruck: Der Markt im Onlinebereich ist stark gesättigt, es kann schwierig sein, sich von der Konkurrenz abzuheben.Variabel: Die Kosten können je nach Kanal, Strategie und Zielsetzung stark variieren. Von geringen Kosten für Social Media Marketing bis hin zu hohen Investitionen in Suchmaschinenmarketing ist alles möglich.
Messbarkeit und Erfolgskontrolle: Die meisten Online-Marketing-Maßnahmen sind genau messbar, sodass Sie den Erfolg Ihrer Kampagnen genau im Auge behalten und optimieren können.Erfordert Know-how: Um Onlinemarketing erfolgreich zu betreiben, ist Know-how in verschiedenen Bereichen wie Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing und Content Marketing notwendig.Langfristiger Aufbau: Erfolge stellen sich meist nicht von heute auf morgen ein, sondern erfordern Geduld und kontinuierliche Optimierung.
Geringere Kosten im Vergleich zu traditionellen Marketing: Onlinemarketing kann im Vergleich zu traditionellen Marketingmaßnahmen wie TV- oder Printwerbung deutlich kostengünstiger sein.Technische Anforderungen: Die Umsetzung von Onlinemarketing-Maßnahmen erfordert technisches Know-how oder die Zusammenarbeit mit einer Agentur.Kontinuierliche Anpassung: Online-Marketing ist ein dynamischer Bereich, der ständige Anpassung an neue Trends und Entwicklungen erfordert.
Skalierbarkeit: Onlinemarketing-Maßnahmen lassen sich einfach skalieren und an die Unternehmensgröße und Budget anpassen.Abhängigkeit von Algorithmen: Der Erfolg von Onlinemarketing-Maßnahmen kann stark von den Algorithmen der Suchmaschinen und Social Media Plattformen abhängig sein.Gefahr von Fake-Bewertungen und negativen Kommentaren: Im Onlinebereich ist es wichtig, auf seinen Ruf zu achten und negative Kommentare und Bewertungen ernst zu nehmen.
Grosse Reichweite: Mit Onlinemarketing können Sie ein potenziell unbegrenztes Publikum erreichen.Datenschutz: Beim Onlinemarketing müssen die Datenschutzbestimmungen genau beachtet werden.
Google Onlinemarketing Kurse

Kostenlose Google Kurse in Coburg

Kostenlos lernen mit Google: Dein Weg zum Online-Marketing-Profi in Coburg

In der heutigen digitalen Welt ist eine starke Online-Präsenz unerlässlich. Wer mit seiner Webseite erfolgreich sein, Besucher anziehen und potenzielle Kunden gewinnen möchte, kommt an Google kaum vorbei. Die beiden zentralen Disziplinen, um auf der weltweit größten Suchmaschine sichtbar zu werden, sind die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für organische, unbezahlte Ergebnisse und die Suchmaschinenwerbung (SEA), vielen besser bekannt als Google Ads (früher Google AdWords).

Das Beste daran? Google selbst bietet eine Fülle an kostenlosen Ressourcen und Kursen, mit denen du dich bequem von zu Hause aus weiterbilden und zum Online-Marketing-Experten entwickeln kannst. Egal, ob du deine eigene Webseite optimieren, deine beruflichen Fähigkeiten erweitern oder einfach nur tiefer in die Materie eintauchen möchtest – hier bist du richtig!

Warum solltest du die kostenlosen Angebote von Google nutzen?

  • Lerne von der Quelle: Wer könnte dir Google-Tools und -Strategien besser erklären als Google selbst?
  • Immer aktuell: Die Inhalte werden regelmäßig an die neuesten Entwicklungen angepasst.
  • Flexibel lernen: Bestimme dein eigenes Lerntempo und lerne, wann und wo du möchtest.
  • Anerkannte Zertifikate: Besonders im Bereich Google Ads kannst du offizielle Zertifikate erwerben, die deinen Lebenslauf aufwerten.

Kostenlose Google-Ressourcen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO ist das A und O, um langfristig und ohne direkte Werbekosten in den Google-Suchergebnissen gut gefunden zu werden. Hier sind einige Top-Ressourcen direkt von Google:

  1. Leitfaden für den Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Google Search Central:

    Dieser umfassende Leitfaden ist der perfekte Startpunkt. Er erklärt die Grundlagen und wichtigsten Aspekte der SEO verständlich und praxisnah.

  2. Google Search Console Hilfe:

    Die Google Search Console ist ein kostenloses Tool, das dir hilft, die Präsenz deiner Website in den Google-Suchergebnissen zu überwachen und zu optimieren. Die Hilfe-Seiten dazu sind Gold wert.

  3. Google Digital Garage (Zukunftswerkstatt) – SEO-Module:

    Die Google Zukunftswerkstatt bietet oft Kurse zum Thema Online-Marketing, die auch Module zur Suchmaschinenoptimierung beinhalten. Halte hier Ausschau nach passenden Inhalten.

Kostenlose Google Kurse für Suchmaschinenwerbung (SEA) mit Google Ads

Wenn du schnell sichtbare Ergebnisse erzielen und gezielt für deine Produkte oder Dienstleistungen werben möchtest, ist Google Ads das Mittel der Wahl.

  1. Google Skillshop – Die offizielle Lernplattform für Google Ads:

    Hier findest du alles, was du über Google Ads wissen musst – von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Strategien für Such-, Display-, Video-, Shopping-Anzeigen und mehr. Du kannst hier auch die offiziellen Google Ads Zertifizierungen ablegen.

  2. Google Digital Garage (Zukunftswerkstatt) – Einstieg in Google Ads:

    Auch hier gibt es oft einführende Kurse, die dir die Grundlagen von Google Ads näherbringen, bevor du dich in Skillshop vertiefst.

Anerkannte Google Zertifikate: Zeige dein Know-how

Mit den kostenlosen Prüfungen von Google kannst du dein erworbenes Wissen offiziell bestätigen lassen.

  1. Google Ads Zertifizierungen via Skillshop:

    Nachdem du die Lerninhalte in Skillshop durchgearbeitet hast, kannst du dich für verschiedene Google Ads-Bereiche zertifizieren lassen (z.B. Suchmaschinenwerbung, Displaywerbung, Videowerbung). Diese Zertifikate sind in der Branche anerkannt.

  2. Zertifikat der Google Digital Garage (Zukunftswerkstatt):

    Für den Abschluss des umfangreichen Kurses „Grundlagen des Onlinemarketings“ gibt es ebenfalls ein Zertifikat, das deine Basiskenntnisse im digitalen Marketing bescheinigt.

Fazit

Nutze diese kostenlosen Angebote, um dein Wissen im Online-Marketing zu vertiefen und deine digitalen Projekte voranzubringen. Egal, ob du deine eigene Webseite optimieren, deine Karrierechancen verbessern oder einfach nur neugierig auf die Welt des digitalen Marketings bist – Google bietet dir die passenden Werkzeuge.

Viel Erfolg beim Lernen und Umsetzen!

SEO SSL Checkliste

11 Punkte SEO Checkliste für die Umstellung von http auf https – SEO SSL Guide

Warum diese SEO Checkliste für die Umstellung von http auf https – SEO SSL Guide?

Seit Januar 2017 kennzeichnet Google mit den Chrome Browser (Version 56 und höher) Seiten, die Passwörter oder Kreditkarteninformationen erfassen, als „nicht sicher„, es sei denn, die Seiten werden über HTTPS bereitgestellt.

Die neue Warnung ist der erste Schritt eines langfristigen Plans von Google, nach dem letztlich alle Seiten, die über das unverschlüsselte HTTP-Protokoll bereitgestellt werden, als „nicht sicher“ gekennzeichnet werden sollen.

Sollte Ihre Webseite betroffen sein, erhalten Sie außerdem eine Nachricht über die Google Search Console mit der Meldung „Nicht sichere Passworterfassungen lösen in Chrome 56 Warnungen aus“.

Es gibt bereits einige Checklisten dazu im Web, aber ich diese sind meist nicht vollständig und aus meiner Praxis und der bereits mehrfach erfolgreichen Umstellen großer Online Shops von http auf https, habe ich folgende SEO Checkliste für die Umstellung von http auf https erstellt und möchte diese gerne mit Euch teilen.

Task Bereich Beschreibung
1 Weiterleitungen Alle http Aufrufe per 301 Redirect auf https umleiten mittels einer Regex
2 Ressourcen Alle Ressourcen wie Bilder, CSS-Dateien, JavaScript-Bibliotheken mit https ausliefern
3 Canonicals, hreflang-Attribute, Alternate Alle Canonicals, hreflang-Attribute, Alternates auf https umstellen
4 Interne Verlinkung Alle internen Verlinkungen auf https umstellen
5 XML Sitemap Alle URLs in der XML Sitemap Datei auf https umstellen
6 Robots.txt Prüfung: es darf keine Blockade für SSL Urls vorliegen
7 Google Search Console Google Search Console Property für https neu aufsetzen
8 Google Search Console Adressänderung in den Google Search Console Einstellungen auf die https Prpoerty einrichten
9 Disavow Datei Sollte bereits eine Disavow Datei existieren, muss diese für die https Version der Webseite neu hochgeladen werden
10 Google Analytics Umstellung der Property auf https einrichten
11 Testen Crawling der Webseite z.B. mit Screaming Frog und Überprüfung der oben genannten Punkte

Wenn Du diese Punkte z.B. in einer Excel Datei Deiner Agentur übergibst und dann jeden einzelnen Punkt als erledigt abhaken kannst, sollte SEO technisch nichts schief gehen. Dennoch kann es in SEO Rankings zu Turbulenzen kommen, leider ist Google machmal zickig, auch wenn Du alles richtig machst.

Weitere Quellen für die korrekte SEO SSL Umstellung von http auf https

Websiteverschiebung mit URL-Änderungen:

https://support.google.com/webmasters/answer/6033049?hl=de&ref_topic=6033084

Vermeidung der „nicht sichere Webseite“ Meldung in Chrome:

https://developers.google.com/web/updates/2016/10/avoid-not-secure-warn

Website mit HTTPS sichern:

Seeding von Youtube Videos

Seeding von Youtube Videos

Was versteht man unter „Seeding“?

Seeding von Youtube VideosUnter „Seeding“ versteht man die bewußte Verbreitung einer Information in allen zur Verfügung stehenden Medien. Dabei ist es egal, ob man diese Info in Print Medien, Online Medien oder viral verbreitet. Es geht alleine darum, die Nachricht so weit wie möglich zu streuen und einen möglichst großen Verteiler zu erreichen.

Was hat Seeding mit der Zielgruppe zu tun?

Seeding von Youtube VideosGanz einfach: man sollte das Seeding immer dort betreiben, wo sich die Zielgruppe aufhält. Wenn man z.B. ein Gewinnspiel für Senioren veranstaltet, kann man sich die meisten Online Medien sparen und sollte eher auf Print setzen. Bei der jüngeren Zielgruppe wird es dann eher online ablaufen. Wenn das Medium definiert wurde, dann geht es weiter mit der Recherche, wo die Zielgruppe am ehesten zu treffen ist, z.B. ist Youtube sehr relevant. Wenn es also darum geht, ein Youtube Video zu pushen, macht also das Seeding des Videos extrem Sinn. Das kann man entweder selbst machen, oder man bucht Anbieter wie z.B. Linkilike dazu.

Kann man Video Seeding monitoren?

Man kann das Video Seeding sehr gut anhand folgender Kennzahlen monitoren:

  • Anzahl Shares
  • Anzahl Likes
  • Anzahl Kommentare
  • Anzahl Views
  • Anzahl der Links auf das Video
  • Anzahl der Einbettungen des Videos in anderen Webseiten
  • Anzahl der Erwähnungen in anderen sozialen Medien (Facebook, Twitter)
  • Anzahl der Erwähnungen auf anderen Webseiten
  • Anzahl der User Anfragen bei dem Webseiten Betreiber aufgrund des Video
  • Anzahl der Bestellungen bei dem Webseiten Betreiber aufgrund des Videos
  • usw.

Fazit

Wer ein Video produziert, sollte dieses nicht einfach nur in Youtube hochladen und dann hoffen, dass sich alles von alleine regelt, das gilt vor allem bei Videos für den B2B Bereich, siehe hier. Eine parallel dazu erstellte Seeding Kampagne für das Video sollte ebenso bedacht werden, um die maximale Reichweite zu erhalten und den Erfolg zu steigern. Ich wünsche dabei viel Erfolg!

Cross Device Tracking

Cross Device Tracking

Cross Device Tracking

Cross Device Tracking bedeutet, den User einer Webseite auch dann wieder eindeutig zu erkennen, wenn diese über verschiedene Geräte (Devices) ankommt. Dieses Problem muss gelöst werden, wenn eine Webseite Werbe Budget im Online Marketing ausgibt und das Verfahren der „Customer Journey“ angewendet wird, um eine gerechte Budget Allokation herzustellen.

Wir unterscheiden beim „Cross Device Tracking“ zwischen zwei verschiedenen Verfahren:

a) Deterministische Verfahren

Hierbei wir ein „eingeloggter“ Besucher erkannt. Dazu muss dieser mit seinen mobilen Geräten und seinen nicht mobilen Geräten den Shop besuchen und sich zudem dort auch noch einloggen. Erst dann kennen wir die Person anhand des Logins und können den Kunden und dessen verschiedene Devices mit seiner User ID im Cookie tracken. Das ganze ist nicht sehr neu, siehe hier und es hat noch einen kleinen Haken: die Kunden welche sich mit allen Devices im Shop anmelden ist sehr gering. Somit können wir mit dieser Methode nur einen sehr kleinen Teil der Käufer wirklich „Cross Device“ tracken.

b) Probabilistische Verfahren

Bei diesem Verfahren wird anhand eines „Finger Print“ ein Kunde auch dann erkannt, wenn er sich noch gar nicht im Shop angemeldet hat.

Beispiel:

  • Ihre Geräte senden bei jedem Besuch einer Webseite Daten im Referrer mit, welche sehr eindeutig sind
  • Sie sind in einem Shop eingeloggt und bewegen sich immer wieder in den gleichen WLan´s. Diese Info verrät auch, welche Geräte noch zu Ihnen gehören, wenn diese im gleichen WLan eingeloggt sind

Das ganze ist dann mehr eine mathematische Wahrscheinlichkeit und birgt eine gewisse Unschärfe. Aber man hat eine wesentlich größere Abdeckung bei der Erkennung der Cross Device Kunden. Auch hier gibt es wieder einen kleinen Haken: das Thema Datenschutz macht dieses Verfahren in Deutschland sehr schwer und man sollte vor dem Einsatz mit einem Datenschutzbeauftragten genau beraten, was zu tun ist.

Cookieless Tracking

Kenn Sie das lastige Pop Up, wenn Sie eine Webseite betreten und man Ihnen die Erlaubnis für „Bitte erlauben Sie Cookies“ abringen möchte? Viele User nervt diese Meldung und lehnen die Nutzung von Cookies ab.

Für die Messung der Online Marketing Aktivitäten ist das ein großes Problem, denn ohne Cookies kann man eine Bestellung keinem Kanal zuweisen. Damit wird die Steuerung einer Marketing Aktion unmöglich.

Bei dem Verfahren des „Cookieless Tracking“ bekommt jedes Device eine unique ID. Man nennt diese ID auch „“Device Fingerprint“. Mit dem Cookieless Tracking kann man dann ca. 40 verschiedene Parameter auswerten. Sobald ein User etwas auf der Webseite anklickt, wird der Fingerprint produziert und kann für das Tracking ausgewertet werden.

Ein weitere Herausforderung ist des zudem, das ganze über mehrere Devices hinweg, das sogenannte „Cross Device Tracking“ zu lösen.

Customer-Journey

Online Marketing Steuerung nach Customer Journey

Unter Customer Journey versteht man alle Marketing Kontakte, die ein Kunde gegangen ist, bis er am Ende etwas in gekauft hat.

Customer-Journey

Ein Kunde kommt z.B.

  • morgens mit einem Smartphone über ein Google SEO Ergebnis in den Online Shop, kauft aber noch nichts (Mobile- SEO Visit)
  • am Nachmittag im Büro mit einem Laptop wegen eines Newsletter, kauft aber noch nichts (Desktop – Newsletter Visit)
  • am Abend dann vom Sofa mit dem Tablet wegen einer Google Adwords Anzeige für den Namen des Shops (Mobile – Brand Buy)

Problem Nr.1

Die bis dato am häufigsten genutzte Methode, um diese Bestellung nun einem Kanal zu zuordnen (Attribution Modeling) ist die des „Last Cookie“. In unserem Beispiel wird der Umsatz also dem Kanal „SEA Brand“ zugeordnet, die anderen beteiligten Kanäle bekommen nichts und werden im Laufe der Zeit nicht mehr bzw. weniger gebucht. Denn diese haben ja scheinbar keinen Umsatz erzeugt. Und das ist das große Problem an diesem Modell, denn die „Trigger“ für den eigentlichen Sale, werden nicht berücksichtigt, sonder nur der glückliche letzte „Touchpoint“ in der Kontaktkette. Wenn es extrem blöd läuft, dann schalten Sie in unserem Beispiel irgendwann alle Marketing Kanäle außer SEA Brand ab und wundern sich dann, warum der Umsatz sinkt, obwohl Sie denken alles richtig gemacht zu haben.

Problem Nr.2

Wie Sie in unserem Beispiel gesehen haben, kommt der Kunde nicht nur über unterschiedliche Online Marketing Kanäle, er nutzt  auch noch verschiedene Geräte (Devices) und das birgt ein weiteres Problem – wir können den Kunden nicht mehr in einer kompletten „Journey“ messen. Denn im Online Business wird alles mittels Cookie gemessen (Datei die man auf dem Gerät des Nutzers speichert). Wenn der Kunden nun aber über verschiedene Geräte einspringt, dann können wir diesen nicht mehr anhand des Cookies eindeutig erkennen und wir verlieren somit eine zusammen hängende Info über die genutzten Online Marketing Kanäle. Das Thema „Customer Journey“ scheint damit im Keim zu ersticken.

Lösung Nr. 1

Es gibt bereits einige Lösungsanbieter auf dem Markt, um sich dem Thema „Customer Journey“ und damit verbunden mit der „Budget Allokation“ zu widmen. Wer zunächst kostenlos starten möchte, kann dies zunächst mit Google Analytics tun, welches aktuell aber nur „statische“ Modelle der Allokation beherscht.

Attribution Modeling

Lösung Nr. 2

Die Lösung hierzu nennt sich „Cross Device Tracking“ und es gibt auch hier bereits einige Anbieter und Lösungen auf dem Markt.

Cross Device Tracking